Meikes Marketing Hack: Fünf Gründe, warum du eine Content-Strategie brauchst

Heute gibt es nach langer Pause wieder einen strategischen Tipp von mir. Ich möchte dir gute Gründe nennen, warum du nicht einfach irgendwas posten solltest, sondern eine Content-Strategie benötigst, um langfristig bekannt und sichtbar zu werden.

Mehr Sichtbarkeit durch Relevanz und Kontinuität

Die Zauberwörter dafür heißen: Relevanz und Kontinuität! Die beiden zusammen sind ein unschlagbares Doppel, wenn es um deine Sichtbarkeit im Netz geht. Eines solltest du nicht vergessen: Content-Marketing und Vertrauensaufbau sind kein Sprint sondern ein Marathon.

Nachfolgend erfährst du die wichtigsten Gründe, warum du deinen Content ab sofort nur noch strategisch einsetzen solltest - wenn du es nicht bereits schon tust.

 
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Die wichtigsten Gründe, um eine Content-Strategie zu haben:

  1. Relevanz: Das ist das Kriterium No. 1 für deinen gesamten Content. Du musst wissen, welche Themen, Probleme und Fragen deine Zielgruppe beschäftigt. Das kannst du durch direkte Befragung herausfinden, zum Beispiel bei deinen Kunden oder auch mit einer Umfrage auf deiner Facebook-Seite oder in einer Facebook-Gruppe. Oder aber du guckst, welche Themen MitbewerberInnen aufgreifen, die sich in deiner Nische bewegen. Denn nur so ist sichergestellt, dass dein Content - egal ob Blogpost, Infografik oder Video - einen echten Mehrwert für deine Community liefert. Denn Menschen kaufen Lösungen keine Produkte oder Services. Das solltest du immer im Hinterkopf haben bei deinen ganzen Inhalten.

  2. Kontinuität: Damit meine ich, dass du regelmäßig deine Social Media Accounts sowie deinen eigenen Firmenblog mit Content bespielen solltest. Und dies möglichst kontinuierlich. Es muss nicht zwingend täglich sein, aber meine Empfehlung ist pro Kanal mindestens 1 bis 2 Mal wöchentlich in Erscheinung zu treten, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Denn du weißt ja, das was du zu sagen hast, sollte für deine Zielgruppe relevant sein. Es nützt nichts viele Kanäle zu haben und diese nur einmal im Quartal mit Inhalten zu füllen.

  3. Wähle die richtige Plattform: Bevor du Inhalte kreierst solltest du wissen, wo sich deine Zielgruppe aufhält und wie ihr Nutzungsverhalten ist. Denn viel hilft viel ist in diesem Kontext leider falsch. Nimmt deine Community Inhalte eher auditiv auf? Dann ist ein Podcast vermutlich das Richtige, um deine Message nach draußen zu geben. Du hast Follower, die sich gern visuell inspirieren lassen? Dann sind Instagram und/oder Pinterest deine Plattformen, um mit ästhetischen Fotos und Grafiken zu punkten. Deine Fans lieben Informationen kurz und knackig auf den Punkt? Dann könnte Twitter interessant für dein Business sein. Oder für alle, die lieber Bewegtbilder mögen wird YouTube der perfekte Weg sein, um deine Infos in die Welt zu geben.

  4. Content-Formate schaffen Struktur: Hilfreich ist es , sogenannte Content-Formate für deine Inhalte zu schaffen, die immer wiederkehren. Zum Beispiel ein inspirierendes Zitat am Montag, den Tipp der Woche, Wochenziele, bestimmte Arbeitsroutinen und wieso du diese praktizierst, Learnings aus Fehlentscheidungen oder Misserfolgen und so weiter. Dabei geht es primär um die Aussage, den Mehrwert, die kategorisiert wird. Beliebte und sinnvolle Kategorien sind: Wissen teilen, Tipps, Inspiration (zum Beispiel Zitate), Motivation (Mindset), Persönliches (hinter den Kulissen) sowie Entertainment (zum Beispiel FunFacts, schräge Feiertage). Zusätzlich solltest du mit unterschiedlichen Content-Typen variieren, um noch mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen: Fotos, Zitate, Slideshows, kurze Videos, Infografiken, IGTV-Folgen, Podcast-Folge. So stellst du nicht nur inhaltlich Abwechslung sicher, sondern auch in der Darstellungsform.

  5. Schaffe Wiedererkennungswert: Was meine ich damit? Um mit deiner Content-Strategie langfristig sichtbarer zu werden, hilft es dir vehement, visuell einprägsam zu sein. Hast du Branding-Elemente, die immer wieder auftauchen? Zum Beispiel dein Logo, bestimmte Schriftarten oder Farben? Eine Bildsprache, die typisch für dein Business ist? Eine bestimmte Wortwahl, mit der du deine Community erreichst? Dein gesamtes Corporate Design wird dazu beitragen, dass sich Menschen schon beim Anblick deiner Farben oder Schriften an dich erinnern. Nicht umsonst weiß jeder, wofür das goldene M von Mc Donald’s steht. Oder der Haken von Nike. Heißt für dich: Sorge für einen einheitlichen Auftritt in allen Posts, die du veröffentlichst. Achte darauf, diese immer dein Logo bzw. deine URL zur Website enthalten ist, deine Firmenfarben widerspiegeln und die Bildsprache zu deinem Business passt. Das richtige Branding zu finden ist ein Prozess für sich, der allein einen Blopgpost füllen würde. Daher suche dir professionelle Unterstützung von einem GrafikdesignerIn.

Natürlich gibt es noch weitere Faktoren, die deine Content-Strategie beeinflussen wie ausprobieren, regelmäßiges Monitoring und vieles mehr. Heute möchte ich mich aber auf die fünf Wichtigsten wie Elementarsten beschränken, damit du in die Umsetzung kommst. Hand aufs Herz: Welche Aspekte davon berücksichtigst du bereits davon? Wo ist noch Optimierungsbedarf? Und nach welchen Kriterien erstellst du deinen Content? Ich bin neugierig und freue mich auf dein Feedback in den Kommentaren.

Wenn du zu diesem Thema noch Fragen hast oder Unterstützung benötigst, schreibe mir gerne eine Mail.